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Constellations Ellen Rothenberg Opening: Freitag, 25. Juni, 7 p.m. 26. Juni – 31. Juli 2010 Thu, Fri, Sat, 3-7 p.m. Schalter ist erfreut, Constellations anzukündigen – eine neue Ausstellung der in Chicago lebenden Künstlerin Ellen Rothenberg. Constellations präsentiert eine Serie roter Preisschilder mit heute unwahrscheinlich bis unmöglich niedrig scheinenden Beträgen, in Kombination mit industriegefertigten Hinweisschildern. Die Preise in Constellations rangieren zwischen 3 Cent und einem Maximum von 1,59 $ und sind in Kleingruppen bzw. Konstellationen im Ausstellungsraum angeordnet. Blaue Emailleschilder markieren oder identifizieren besondere Elemente innerhalb der Cluster – einzeln oder als Gruppe. Gemeinsam eröffnen sie dem Betrachter vielschichtige Effekte und Ausprägungen von Wert und Position. Die blauen Zeichen spiegeln zudem die erklärenden, aus Planetarien bekannten Pfeile, die auf Zeiten und Orte deuten, welche nicht unmittelbar zugänglich sind. Rothenbergs Installationen und Projekte im öffentlichen Raum nutzen häufig gesellschaftliche Bewegungen, Politik und Geschichte, um politisches Engagement, Gedächtnis und sozialen Dialog zu hinterfragen. In ihren Projekten finden wir in neuer Gestalt das vertraut Belehrende – Zeitungen, Protestplakate oder öffentliche Beschilderungen – das unsere Aufmerksamkeit auf die Annahmen lenkt, die die Welt um uns animieren. Ellen Rothenbergs Arbeiten wurden vielfach in den USA und Europa gezeigt – u. a. am Institute of Contemporary Art und im Museum of Fine Arts in Boston, in der Royal Festival Hall London, im Neuen Museum Weserburg Bremen, dem Museum of Contemporary Art in Chicago und der Kent Gallery in NYC. Momentan ist ihre Arbeit Teil der Wanderausstellung "Experimental Geography", kuratiert von Nato Thompson und Independent Curators International NYC. Rothenberg lebt und arbeitet in Chicago. Mehr Informationen: www.ellenrothenberg.com. Der 2006 gegründete Projektraum Schalter ist eine nicht kommerzielle Plattform, auf der aktiv über Kunst, Ausstellungen, deren Entstehung und Kontext nachgedacht wird. Der Projektraum wurde in dem Glauben gegründet, dass Ausstellungen selbst als eigene Kunstform existieren und funktionieren. |
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