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Please don't laugh at me Ryan Weber Vernissage: Freitag, 4th April, 2008, 19 Uhr 5th April - 10th Mai, 2008 Do, Fr, Sa, 15-19 Uhr Schalter freut sich, Please don't laugh at me anzukündigen. Die Ausstellung präsentiert eine neue Arbeit von Schalter-Betreiber Ryan Weber, die eine Fotografie des niederländischen Konzeptkünstlers Bas Jan Ader (1942-1975) rekonstruiert. Please don't laugh at me führt Schalters Erkundung des Verständnisses von Ausstellung und Kunst fort. Während wir Ausstellungen traditionell eher als Ganzes begreifen, das sich aus einzelnen, voneinander unabhängigen Teilen zusammensetzt, lädt Webers Arbeit häufig dazu ein, als Geste verstanden zu werden – und zwar sowohl im Hinblick darauf, was sie als Ausstellung präsentiert, als auch, was sie als Entscheidung und Position repräsentiert. Please don't laugh at me bietet dem Betrachter zwei Teile: die physische Rekonstruktion im Ausstellungsraum und die Bereitstellung eines zusätzlichen Titels. Die Rekonstruktion basiert auf einem Schauplatz, den Bas Jan Ader 1969 für eine Fotografie inszenierte. Aders Arrangement wurde ausschließlich für die Aufnahme aufgebaut und anschließend in zwei Varianten einer Schwarz-Weiß-Fotografie gezeigt. Hier neu positioniert, richtet Please don't laugh at me die Aufmerksamkeit auf das Persönliche und Authentische sowie auf die Frage, wo und wie wir die Arbeit hinter der Arbeit lokalisieren. Ryan Weber kommt ursprünglich aus Chicago und lebt seit 2004 in Berlin. Weber absolvierte seinen Master of Fine Arts an der School of the Art Institute in Chicago, wo er in Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen das Trustee Stipendium erhielt. Webers Arbeit und Ausstellungen wurden international gezeigt und seine vielfältigen Publikationen US-weit veröffentlicht. In Kürze erscheint sein Essay "You Can't Do That in Art" im Live Art Katalog, der vom Scottish Arts Council veröffentlicht wird. Der 2006 gegründete Projektraum Schalter ist eine nicht kommerzielle Plattform, auf der aktiv über Kunst, Ausstellungen, deren Entstehung und Kontext nachgedacht wird. Der Projektraum wurde in dem Glauben gegründet, dass Ausstellungen selbst als eigene Kunstform existieren und funktionieren. Dabei hinterfragt Schalter die traditionellen Kategorien von Künstler und Kurator, Ausstellung und für sich allein stehender Kunst sowie das Verständnis von Kontext, Bedeutung und Autor. |
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