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Vernissage: Freitag, 23. März 2007, 18 Uhr 24. März – 5. Mai 2007 Do, Fr, Sa, 15-19 Uhr Take2 präsentiert die Arbeiten von zwei jungen amerikanischen Malern - dem New Yorker Christopher Rose und Terence Hannum aus Chicago. Ein Großteil der Arbeiten wurde speziell für diese Ausstellung geschaffen, die Rose und Hannum erstmals gemeinsam zeigt. Take2 als Titel der Ausstellung hat verschiedene Bedeutungen: Formal arbeiten beide Künstler mit unbewegten Bildern, oft Fotos oder aus Videos stammend, welche beim Malen nochmals transferiert werden. Beide kehren auf diese Art und Weise ein zweites Mal zu spektakulären Geschehnissen zurück: zu einer Massenkarambolage auf der Autobahn, zu dem Moment eines Konzertes, in dem der Kamerablitz eines Fans die Bühne entfärbt.Gleichzeitig werden beide Künstler für die Ausstellung nach Berlin geholt - Take2. Ausgangspunkt von Christopher Roses Arbeit sind Fotografien spontaner Zusammenkünfte - sei es in einem Tumult, Streik, Protest oder Stau. In der anschließenden Manipulation und Projektion der Fotos erforscht er in seinen Bildern Energie und Dynamik von Gruppen. Roses Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen international gezeigt. Kürzlich hatte er eine Einzelausstellung in der Pariser Galerie Brissot & Linz. Auch Terence Hannum konzentriert sich auf reale Events. Häufig beginnt seine Arbeit mit der filmischen Dokumentation eines Live-Konzerts. Im Anschluss verlangsamt er den Film und verfremdet die Aufnahme bis zu dem Punkt, an dem die Dokumentation zusammenbricht. Dieser Moment bietet Hannum Zugang zum Interpretieren, Übersetzen, Erinnern, Erfinden und wieder Vergessen. Im Februar wurde Hannums Arbeit in der 12x12-Reihe des Museum of Contemporary Art of Chicago gezeigt, die monatlich einen außergewöhnlichen jungen Künstler ihrer Stadt präsentiert. |
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