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Vernissage: Samstag, 12. Mai 2007, 18 Uhr 12. Mai - 23. Juni 2007 Do, Fr, Sa, 15-19 Uhr "That's what I call it when you longingly remember a future ... that never happened." - Anonym Schalter ist erfreut, seine neue Ausstellung anzukündigen: Prenostalgia präsentiert eine großformatige Fotoserie, die in Zusammenarbeit von Schalter-Gründer Ryan Weber und der Berliner Fotografin Hanna Fischer im Projektraum Schalter entstanden ist. In der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts spielt die Dokumentation vergangener Aktivitäten eine wichtige Rolle. Von den Dada-Aktionen bis hin zu Acconcis "Following Piece" – nach den 60er Jahren Geborene kennen Vieles von dem, worüber wir wissen, lediglich aus körnigen Videos und Filmen, oder in Form von reproduzierten Fotos aus Büchern und Magazinen. Während die Frage offen bleibt, ob man hätte dabei sein müssen, um die Arbeiten anzuerkennen, ist es oft schwer, sich genau dies nicht zu wünschen. Prenostalgia wirft einen Blick auf diesen Prozess, indem sie sich als eine Ausstellung über die Idee präsentiert, eine Ausstellung über diese Sehnsucht zu machen. Die Fotografien hinterfragen die Bilder, die wir auf diese Art und Weise geerbt haben: die einsame Gestalt im leeren Studio, der "Blick hinter die Kulissen", die Möglichkeiten eines leeren Raums – getragen von dem aufrichtigen Wunsch, sich eine Zukunft vorzustellen, in der wir sehnsüchtig auf die Gegenwart zurückblicken. Ryan Weber ist ein US-amerikanischer Künstler, Kurator und Autor, der seit 2004 in Berlin lebt und arbeitet. Weber absolvierte sein Master of Fine Arts Studium an der School of the Art Institute of Chicago, wo er in Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen das angesehene Trustee Scholarship Stipendium erhielt. Webers Ausstellungen wurden international gezeigt und seine vielfältigen Publikationen US-weit veröffentlicht. Aktuell ist seine Arbeit Teil der Ausstellung “Criteria” in der Galería Perdida in Chilchota, Mexiko. Schalter wurde im Oktober 2006 von Weber eröffnet. Hanna Fischer wurde 1979 in Berlin durch ihre Fernsehschaffenden Eltern quasi in die Dunkelkammer hinein geboren. Früh entdeckt sie die Fotografie für sich, im Jahr 2000 begann sie, nach diversen Assistenzen und der freien Mitarbeit in einer Pressefotoagentur, eine Ausbildung zur Fotografin. Seit 2004 ist sie als selbständige Fotografin tätig. Ihre Fotos werden regelmäßig in lokalen und internationalen Publikationen veröffentlicht. |
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