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Noch nicht sicher Vernissage: Freitag, 14. September, 18 Uhr 15. September - 13. Oktober 2007 Do, Fr, Sa 15-19 Uhr In seiner neuen Ausstellung Noch nicht sicher präsentiert Schalter Installations-, Skulptur- und Videoarbeiten von drei Künstlern: Stephanie Brooks (US), Adib Fricke (DE) und David Sherry (UK). Als Eröffnungsgeste des zweiten Schalter-Jahres zeigt die von Gründer Ryan Weber kuratierte Ausstellung Arbeiten, welche die Idee von künstlerischer und emotionaler Sicherheit in Frage stellen. Wie, wo und warum wir Werte aus künstlerischer Arbeit ableiten, reflektiert kritisch unsere Auffassung der gegenwärtigen Rolle und Funktion von Kunst. Noch nicht sicher fordert unser Zweckverständnis heraus – und unser Verlangen danach, sich auf eine Referenz zu beziehen. Stephanie Brooks nutzt häufig minimalistische Strategien, um persönlichen oder emotionalen Inhalt zu adressieren. Während ihre Arbeit formal kalt oder distanziert erscheinen mag, nimmt sie sich bei näherer Betrachtung, auf oft gewitzte Art und Weise, Fragen von Verunsicherung, Kategorisierung und Kampf an. Ihr Werk "A book that changed my life, and another one" (Ein Buch, das mein Leben änderte und ein anderes) untergräbt unsere Fähigkeit, Urheber und Bedeutung ausfindig zu machen, indem es mit dem physisch vorhandenen Objekt und seinem Titel spielt. Brooks' Arbeiten wurden in zahllosen Ausstellungen international gezeigt. Sie wird vertreten von der Rhona Hoffman Gallery in Chicago und der Peter Blum Gallery in New York. Seine Arbeit mit Sprache begann der in Berlin lebende Adib Fricke bereits in den späten 80er Jahren. Mit der Gründung von The Word Company (1994) konzentrierte er sich besonders auf Wortbedeutung und die Wirkungsweise von Sprache. Befreit von einer klaren Referenz holt Fricke bedeutungsleere Wörter in den Ausstellungsraum und bringt Sprache dazu, Kommunikation zu stören. Gleichzeitig laden Frickes Textcollagen ihren Betrachter dazu ein, eigene Quellen und Ziele zu definieren. Für diese Ausstellung wurde eine neue Textinstallation geschaffen. Adib Fricke, der von Realace in Berlin vertreten wird, hat seine Arbeiten in diversen internationalen Galerie- und Museumsausstellungen gezeigt. Zuletzt zeigte er die Arbeit "Kann Freiheit nicht simulieren" als Teil der Ausstellung "Hannah Arendt Denkraum" in der ehemaligen Jüdischen Mädchenschule in Berlin. David Sherry lebt in Glasgow hat kürzlich ein Stipendienprogamm im Bamberger Künstlerhaus Villa Concordia abgeschlossen. Seine Arbeit erkundet die Routinen, Gepflogenheiten und Kodizes, die unseren Alltag strukturieren. Oft humorvoll, bietet sie Einblicke in ungesehene Aspekte des gesellschaftlichen Lebens. "The Coke Dance" (Der Cola-Tanz) zeigt den Künstler bei einem sprichwörtlichen Tanz auf dem Inhalt einer Dose Coca-Coca. 2007 erhielt Sherry, der von Mother's Tankstation in Dublin und Maes & Matthy's in Antwerpen vertreten wird, den Open Frequency Preis. |
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